Wie alles begann...
Am Anfang standen Taschen

Ich bin Diplom-Ingenieurin der Bekleidungsindustrie und habe in dieser Branche seit über 30 Jahren Erfahrung. Schon ziemlich früh entdeckte ich die Leidenschaft fürs Nähen und zum Glück kann ich mich voll und ganz dieser Designtätigkeit widmen.
Aus meiner Passion heraus gründete ich vorerst das Label "Moi Dasch". Seitdem entwarf und fertigte ich unterschiedliche Taschen hauptsächlich aus Leder, in denen sich meine Inspirationen und gegenwärtige Einflüsse widerspiegelten.

Eine weitere Tätigkeit von mir war die Zusammenarbeit mit meinen KundInnen, wobei ich anbot meine Kreationen nach Ihren Ideen abzuwandeln. Dadurch entstanden oft interessante und langlebige Verbindungen und jedes Produkt bekam somit seine eigene Story.

Foto: Katharina Dubno

Danach kamen Accessoires dazu

Die Idee, Accessoires aus Leder und Natursteinen in Verbindung mit Metallelementen zu machen, kam mehr oder weniger spontan, gleichzeitig aber als eine logische Fortsetzung hinzu. Wichtig war es für mich eine harmonische Kombination aus all diesen Elementen zu erschaffen.

Die ersten Capsel Kollektionen zeigten, dass diese Entscheidung richtig war. Die Erweiterung dessen waren und sind Workshops, wobei die TeilnehmerInnen Möglichkeit haben selbst eigene Kreationen zu entwerfen und fertigen.

Es folgte eine Kleidermarke

Unter der Marke "Hey Marisha" kreieren wir Mode für Frauen mit einer Größe bis zu 164 cm. Der Fokus liegt dabei auf proportional richtig angepassten Schnitten, die ohne Änderungen sofort getragen werden können.

Im Moment steht die Entwicklung der Marke noch ganz am Anfang, auch bedingt durch den Umzug nach Berlin. Geplant ist ein sukzessiver Ausbau dieser Linie unter dem neuen Namen MF - C'est moi!

36,6% der Frauen sind mit dem Größenangebot von herkömmlichen Modeketten nicht zufrieden. (Quelle: Human Soultion GmbH, Hohenstein Institute )
Wir wissen wieso: Konventionelle Modeketten arbeiten mit einer mind. 1,70 m großen Frau, die Größe 34/36 trägt. Dadurch sind die Proportionen ganz anders gesetzt.
Was an der „Design Frau“ umwerfend aussieht, endet bei der Durchschnitts-Bürgerin in Verzweiflung: Die Ärmel sind zu lang, die Abnäher sitzen nicht richtig, die Taille liegt plötzlich auf der Hüfte und die Hosenbeine sind sowieso zu groß.
Diese Probleme haben wir an uns selbst und nach genauem Nachfragen auch bei anderen Frauen festgestellt.
Wieso also gibt es keine eigene Modelinie, die die Bedürfnisse von kleineren Frauen erkennt und sich darum kümmert?

Foto: Hermann Furin

Fortsetzung folgt ...


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